Umbau Banklokalitäten_Raiffeisen Freiburg Ost_ Heitenried
Ausgangslage
Der Umbau der Geschäftstelle Heitenried bildet den Abschluss der baulichen Erneuerung innerhalb der Raiffeisen Freiburg Ost mit heute insgesamt vier Standorten. Der Eingriff sollte einerseits der gestiegenen Nachfrage nach mehr Beratungsräumen nachkommen, anderseits die Gesamtanlage mit einem neuen Erscheinungsbild kundenfreundlicher gestalten. Zudem galt es die funktionellen Abläufe innerhalb der Bank soweit zu verbessern, das sich für den Kunden wie auch für den Bankangestellten in Zukunft effiziente aber auch attraktive Arbeitsabläufe einstellen.
Konzept, Grundrissidee
Sozusagen als Königsrochade hin zu einem verbesserten Grundrisskonzept wurde deshalb die alte Treppenanlage abgebrochen und eine neue Treppe neben der bestehenden Liftanlage erstellt. Trotz diesem für Baustatik und Gebäudetechnik schwierigen und heiklen Eingriff zeigte sich, dass die Verschiebung der Treppe wie ein Befreiungsschlag hin zu einer funktionellen und übersichtlichen Grundrissanordnung führte.
Materialien, Architektur
Als Filetstück und Leitfaden, welche den Kunden vom Eingang bis in Beratungsräume führt, wurden geschliffene Bodenplatten aus dem Tatürensteinbruch (Flyschsandstein) in Plasselb verwendet. Um nicht alle Glasflächen gleich wieder mit Vorhängen zu verschliessen wurden bedruckte Folien auf die Gläser aufgezogen, die als Sichtschutz dienen. Als Eigenheit und in Anlehnung an Heitenried wurden die Folien mit Motiven aus Freiburger Trachten (Kränzli & Hübi) bedruckt, welche die Gesamtanlage ausschmücken.
Bauleitung: Stefan Clement, Peter Topfel Architekturbüro, Heitenried
Gebäudevolumen SIA 416: 980m3
Nutzfläche Total: 292m2
Jurierung Studienauftrag: 14. Mai 2010
Baueingabe: 12. Oktober 2010
Baubewilligung: 12. Januar 2011
Baubeginn: 14. Februar 2011
Bezug Raiffeisenbank: 17. Juni 2011
Tag der offenen Türe: 02. Juli 2011