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Studienauftrag Neubau Wohnheim_Genossenschaft Heilsarmee Solzialwerke
Buchseegut_Köniz_11_2010

Stadtraum
Der neue Baukörper ist Bindeglied und vermittelndes Element der verschieden Geometrien im Quartier. Durch seine Setzung entsteht genügend Platz für das als erhaltenswert eingestufte Bondeli. Gleichzeitig ergibt sich eine Kontinuität der Volumen: der Neubau, im Mittelpunkt das stattliche Haupthaus mit der Administration. Die Zwischenräume zu den benachbarten Gebäuden werden definiert und gefasst.

Innere Organisation
Es werden drei identische Wohnzonen organisiert, dadurch entstehen drei gleich grosse Betreungsgruppen mit 16 bzw. 15 Personen. Die jeweiligen Aufenthaltsbereiche sind in einen aktiven auf den Aussenraum orientierten und einen ruhigen gegen Süden orientierten Bereich aufgeteilt. Alle allgemein genutzen Räume wie Freizeit- Empfang- und Aktivierungsräume befinden sich im Erdgeschoss und sind mit dem Aussenraum in Verbindung. Als ihr Rücken dienen die Garderobenanlagen und die Wäscherei. Im Untergeschoss sind die Räume der Gärtnerei untergebracht, sowie die Boutique, die die Nähe des bestehenden Verkaufslokals sucht.

Aussenraum
Zwischen den beiden Gebäuden entsteht ein Platz, welcher als eigentlicher Aussenraum für das Wohnheim zu verstehen ist und für die Garage den notwendigen Manöverierraum bietet. Räumlich entsteht ein spannungsvolles Wechselspiel zwischen dem rückwärtigen Erschliessungsweg, dem introvertierten Vorplatz des Bondelis und dem neuen Platz, der sich nach Süden öffnet und den Blick auf die reformierte Kirche und das Schloss Köniz öffnet. Die Verlängerung des Sockels vor dem Bondeli verbindet die beiden Gebäude zu einem Ganzen und bietet den Rücken für eine Promenade. Dadurch kann dem Bondeli seine Grosszügigkeit zurückgegeben werden.

Innenraum
Das grosszügige Erdgeschoss enthält alle gemeinsamen Nutzungen und ist stark mit dem vorgelagerten Aussenraum verbunden. Durch die offenen und geschlossenen Fassadenteile werden die Sichtbeziehungen gefiltert. Die Treppen und der Sichtschlitz gliedert die Korridorzonen sowohl in der Horizontalen wie in der Vertikalen. Wände mit bündig eingesetzten Glasscheiben rhytmisieren den Korridor und führen einen Lichtspiel zwischen Zimmer und Gang. Die einzelnen Zimmer sind alle gleich gross und haben eine Eingangszone mit Bad. Das Spiel von Licht und Farbe gibt jedem Raum seine eigene, immerwechselnde Atmosphäre. Die Gemeinschaftsräume bilden den Abschluss der Korridorzone und sind auf den Vorplatz orientiert. So sind sämtliche aktiven Räume des Heimes auf den Hof orientiert. Dies führt zu konzentrierter Aktivität abseits der Schlafräume, welche von den aktiven Zonen abgewendet sind und so die notwendige Ruhe zu erhalten.