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Wettbewerb Wohnungsbau Fröhlisberg_Biel-Bienne_09_2008_3. Rang

Städtebauliches Konzept_ Der neue Baukörper wird längs in den Hang gelegt und übernimmt die Idee der Grossform, welche sich an die Höhenlinien schmiegt. Das Volumen wird leicht auskragend auf einen Sockel gesetzt. Dies verleiht einen schwebenden Charakter, gleichzeitig erhält die Einstellhalle südseitig eine Erdgeschossnutzung. Der Baukörper kommuniziert mit den bestehenden und geplanten Bauten in dem deren Geomtrien aufgenommen werden. Durch die zweifache Knickung des Volumens passt sich die Grossform der Masstäblichkeit der umgebenden Bauten an. Gegenüber der Schule im Westen wird die Fassade mit dem Knick an die richtige Stelle gesetzt.

Erscheinungsbild_ Die umlaufenden Bänder geben dem Gebäude Leichtigkeit, gleichzeitig wird die Massstäblichkeit der einzelnen Wohneinheiten aufgelöst. Durch das Wechselspiel zwischen der nach innen gefalteten Fassade und den nach aussen gezogenen Brüstungsbändern können auf der Südseite grosszügige Terrassen geschaffen werden. Es entsteht ein Spiel aus Licht und Schatten, jede Wohnung erhält ihre Individualität.

Aussenräume_ Das Abknicken des Gebäudes spannt verschiedene Aussenräume auf, welche Ihrerseits die verschiedenen Ebenen verweben. Mit dem Grünkörper aus Bäumen und Wildhecken wird eine zweite Grossform mit dem neuen Gebäude verschränkt. Zwischen dem bestehenden Gebäude im Norden und dem neuen Volumen wird ein grosszügiger Aussenraum geschaffen, welcher mit den Grünzonen der Umgebung verbunden ist. Bäume welche durch die Decke der Einstellhalle wachsen, verstärken diesen Eindruck. Die bestehende Einfahrt in die Einstellhalle wird beibehalten und ausgebaut. Die bestehende Einstellhalle wird wird weitergebaut, wobei der ergänzende Teil sich mit dem Hang neigt. Hier befinden sich sowohl die Besucher- als auch die Gästeparkplätze. Die alten oberirdischen Parkplätze werden aufgehoben und die Fläche unter den Ateliers wird zur gedeckten Gemeinschaftsfläche des Quartiers. Fahrräder werden unter die Gebäudevorsprünge auf der Südseite abgestellt. Ein ausgedehntes Wegnetz erlaubt es sich auf unterschiedlichtste Weise durch das Quartier zu bewegen, gleichzeitig führen diese immer wieder auf die neuen Plätze.