TEE-Zug
Biel-Bienne

Design

TEE-Zug_Trans Europ Express_Zwischennutzung als Büro_Gleis M7_Mattenstrasse 137

1961 setzte die SBB fünf TEE-Züge in Betrieb. Sie schlossen mit Zürich-Mailand und Mailand-Paris wichtige Lücken des TEE-Netzes. Zum ersten Mal in der schweizerischen Bahngeschichte wurde ein derart klares und strukturiertes Reise- und Zugskonzept umgesetzt. Das Design machte die Internationalität, die Schnelligkeit, den guten Service und den Luxus des TEE lesbar. Das technische und gestalterische Meisterwerk und seine Funktion als europäischer Schnellzug verkörperte die weltoffene, moderne Schweiz.
1988 wurde der rote TEE-Zug vom Büro Romero-Schaefle zur bekannten „Grauen Maus“ umgebaut. Aber bereits 1999 wurden die letzten drei Züge ausrangiert. Heute wollen die SBB einen Zug in den Originalzustand zurückversetzen und als Museumsstück erhalten. Die beiden anderen Kompositionen sollen verschrottet werden. Davon wurde eine vorläufig gerettet und konnte so von 1999 bis 2002 in Biel als Büro genutzt werden. Um den Zug später wieder in seiner ursprünglichen Funktion verwenden zu können, wurde die bestehende Infrastruktur kaum verändert. Nebst Büroräumen, waren eine öffentliche Bar, Konferenz- und Ausstellungsräume ganzheitlicher Bestandteil des Konzeptes. Der TEE-Zug ermöglichte allen beteiligten Unternehmen an einem einmaligen Projekt teilzunehmen und damit ein international bedeutendes Kulturgut zu erhalten.